DGKM & Katastrophenmedizin: Mehr als Notfallmedizin

Katastrophen sind unplanbar. Doch brauchen sie – wenn sie sich ereignen – sofortige Bewältigungsstrategien. Ob durch Flut, Hitzewellen, Klimawandel, Erdbeben, Terror, Krieg oder Verseuchungen: Viele Menschen und häufig auch die Infrastruktur sind betroffen.

Es muss gesichtet, priorisiert, gerettet werden, stets mit dem Blick, schnellstmöglich wieder eine weitestgehend optimale individual-notfallmedizinische Versorgung zu erreichen.

Wir, die Mitglieder der DGKM, widmen uns schon heute der Entwicklung interdisziplinärer Bewältigungsstrategien. Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen engagieren sich in unserer Fachgesellschaft vorausschauend, kompetent und vielfältig für die Bewältigung im Katastrophenfall – damit mit unzähligen Betroffenen schnell gehandelt werden kann.

Unser Auftrag:

Das Unplanbare für den Ernstfall planbar machen.

Als interprofessionelle Fachgesellschaft denken & handeln wir unserer Zeit voraus, damit im Katastrophenfall interdisziplinär schnell gehandelt werden kann.

Wenn Sie aktiv an der Weiterentwicklung der Katastrophenhilfe mitwirken möchten, sich weiterbilden möchten oder sich im Rahmen Ihres Studiums für Expertise in diesem Fachgebiet interessieren, sprechen Sie uns an.

Hochkarätige Expertise – seit der Gründung bis heute verbinden wir Expertise höchster Güte in der Katastrophenbewältgung.

Starke Werte   – wir handeln nach den Grundsätzen der humanitären Hilfe: menschlich, neutral, unparteilich, unabhängig.

Interdisziplinäres Team – wir fördern den interprofessionellen Dialog und Lösungen rund um Katastrophenmedizin und Katastrophenmanagement.

Internationale Zusammenarbeit – als wissenschaftliche Fachgesellschaft pflegen wir nationale und internationale Kooperationen und Partnerschaften.

13. #disastertalk November 2024

Am 20.11.2024 – also in genau einer Woche – findet um 19 Uhr unser nächster #disastertalk statt und zwar zu dem spannenden Thema: Simulieren in der Katastrophenmedizin – Muss es immer die Großübung sein?

Großübungen sind beliebt, jedoch häufig nur schwer auszuwerten und nur für eine kleine Personenzahl vor allem in den Führungspositionen durchführbar. Weltweit und national gibt es innovative Projekte, Initiativen und Forschungsarbeiten, die sich in Theorie und Praxis mit sinnvollen Alternativen beschäftigen und diese in die Anwendung bringen. Mehr dazu gibt es an diesem Abend bei den folgenden zwei Vorträgen:

– How to train disaster medicine and management? Worldwide Innovation.
Dr. med. Marta Caviglia PhD, Forschungsgruppenleiterin, CRIMEDIM Novara, Italien

– Innovative Trainingstools fürs nationale Katastrophenmanagement
Prof. Dr. Christian Bauer, Stellv. Institutsleiter IREM, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich und hier geht es zum Anmeldeformular: https://forms.office.com/r/NGuebzYrBk

#DGKM #Simulation #Katastrophenmedizin #Fortbildung

12. #disastertalk September 2024

Wer schon am Planen der nächsten Termine ist – nicht vergessen: am Mittwoch, den 18.09.2024 gibt es den nächsten #disastertalk von der #DGKM mit dem Thema: “Der Telenotarzt – ein Vorbild für die Katastrophenmedizin?”

Seit über 10 Jahren gibt es den Telenotarzt im Rettungsdienst der Stadt Aachen. Er wurde zum Vorbild für ganz Deutschland – aber wäre der Einsatz von Telemedizin auch im Katastrophenfall denkbar? Welche technischen Voraussetzungen müssten hierfür geschaffen werden?

Dr. Hanna Schröder, Oberärztin Uniklinik RWTH Aachen und Anna Müller, Rettungsingenieurin Uniklinik RWTH Aachen werden uns an diesem Abend auf den aktuellen Stand bringen.

Die Teilnahme ist kostenlos , allerdings wird eine vorherige Anmeldung benötigt – entweder direkt über den QR-Code oder hier: https://us06web.zoom.us/…/tZIpdO2hrj8vHdOZu7jUdK…

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Umfrage zum Thema Einsatzkräftemangel im Katastrophenschutz

Sie alle sind in vielfältigen Rollen im Bevölkerungsschutz tätig. Manchmal sind das auch mehrere Rollen – beim Arbeitgeber, im Ehrenamt – ggf. sogar in mehreren Funktionen. Wir alle können uns aber nicht teilen, können meist nur einer Funktion gerecht werden. Ziel dieser Befragung ist es, die Verfügbarkeit, Freistellungsmöglichkeiten und eine mögliche Mehrfachbelastung der Einsatzkräfte und Interessenten besser bewerten zu können. Zudem werden Ausbildungswünsche untersucht.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert maximal 10 Minuten und ist vollkommen freiwillig. Eine Registrierung oder Angabe von Namen oder Kontaktdaten ist nicht erforderlich. Zielgruppe der Umfrage sind alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz. Aber auch Personen, die nicht ehrenamtlich engagiert sind, sind herzlich eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Es sind keine medizinischen oder inhaltlichen Vorkenntnisse notwendig. Die Befragung führen wir im Rahmen einer Kooperation der Universitätskliniken Aachen und Tübingen sowie der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) durch, sie wird von der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin e. V. (DGKM) federführend geleitet.

Unser Anliegen ist es, möglichst viele Einsatzkräfte zu erreichen, um ein aussagekräftiges und repräsentatives Bild der aktuellen Situation im Katastrophenschutz zu erhalten. Wir bitten Sie daher, den untenstehenden Link zur Umfrage auch an Ihre eigenen Netzwerke zu verteilen und an Interessierte weiterzuleiten.

Für Rückfragen oder Anmerkungen zur Umfrage stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können uns auch per E-Mail unter umfrage@dgkm.org kontaktieren.
Den Link zur Umfrage finden Sie hier: https://lnkd.in/esg5Kb8Z

Wir danken Ihnen vielmals für Ihre Teilnahme und Ihre Unterstützung!

Unsere Mission

Katastrophen sind unvorhersehbar – doch ihre Bewältigung darf nicht unvorbereitet sein. Als Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) ist es unsere Mission, die Strukturen und Strategien für medizinische Notfallversorgung im Katastrophenfall nachhaltig zu verbessern. Dabei denken wir interdisziplinär, handeln interprofessionell und vernetzen uns gezielt mit allen relevanten Akteuren im Bevölkerungsschutz – national wie international.

Unsere Fachgesellschaft entwickelt zukunftsorientierte Konzepte, die helfen, auch unter extremen Bedingungen rasch eine effektive und menschenwürdige Versorgung sicherzustellen. Ob bei Flut, Hitzewellen, Krieg, Terror, Pandemien oder Umweltkatastrophen: Wir engagieren uns mit Weitblick und Fachwissen, um Sichtung, Priorisierung und Rettung schnellstmöglich zu ermöglichen – mit dem Ziel, individuelle notfallmedizinische Versorgung wiederherzustellen.

Dazu arbeiten wir eng mit Institutionen wie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie mit zahlreichen humanitären Organisationen zusammen. Unsere Expertise fließt beratend in Praxis, Lehre und Forschung ein – für eine resiliente Gesellschaft in Zeiten wachsender globaler Herausforderungen.

Unser ThinkTank

Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) ist der interdisziplinäre Think Tank für die Weiterentwicklung von Katastrophenmedizin, -management und -bewältigung. Als interprofessionelle Instanz bündeln wir Expertise aus Medizin, Technik, Logistik, Psychosozialer Versorgung, öffentlichem Gesundheitswesen und weiteren relevanten Bereichen.

Unser Ziel: vorausschauende Strategien entwickeln, um im Katastrophenfall – ob Naturereignis, technisches Versagen oder menschliches Einwirken – effizient und strukturiert handeln zu können. Wir befassen uns mit der Herausforderung, bei Großschadenslagen mit tausenden Betroffenen verschiedenster Krankheits- oder Verletzungsmuster eine koordinierte Versorgung sicherzustellen. Dabei setzen wir auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und praxisnahe Formate: vom DGKM-Handbuch über innovative Sichtungsprojekte (wie PRIOR und BiA) bis hin zu CBRN-Expertisen, Konsensuskonferenzen und sicherheitsrelevanter Forschung.

Unser Think Tank steht für Austausch, Innovation und Kompetenz – weil im Ernstfall jede Sekunde zählt.