DGKM & Katastrophenmedizin: Mehr als Notfallmedizin

Katastrophen sind unplanbar. Doch brauchen sie – wenn sie sich ereignen – sofortige Bewältigungsstrategien. Ob durch Flut, Hitzewellen, Klimawandel, Erdbeben, Terror, Krieg oder Verseuchungen: Viele Menschen und häufig auch die Infrastruktur sind betroffen.

Es muss gesichtet, priorisiert, gerettet werden, stets mit dem Blick, schnellstmöglich wieder eine weitestgehend optimale individual-notfallmedizinische Versorgung zu erreichen.

Wir, die Mitglieder der DGKM, widmen uns schon heute der Entwicklung interdisziplinärer Bewältigungsstrategien. Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen engagieren sich in unserer Fachgesellschaft vorausschauend, kompetent und vielfältig für die Bewältigung im Katastrophenfall – damit mit unzähligen Betroffenen schnell gehandelt werden kann.

Unser Auftrag:

Das Unplanbare für den Ernstfall planbar machen.

Als interprofessionelle Fachgesellschaft denken & handeln wir unserer Zeit voraus, damit im Katastrophenfall interdisziplinär schnell gehandelt werden kann.

Wenn Sie aktiv an der Weiterentwicklung der Katastrophenhilfe mitwirken möchten, sich weiterbilden möchten oder sich im Rahmen Ihres Studiums für Expertise in diesem Fachgebiet interessieren, sprechen Sie uns an.

Hochkarätige Expertise – seit der Gründung bis heute verbinden wir Expertise höchster Güte in der Katastrophenbewältgung.

Starke Werte   – wir handeln nach den Grundsätzen der humanitären Hilfe: menschlich, neutral, unparteilich, unabhängig.

Interdisziplinäres Team – wir fördern den interprofessionellen Dialog und Lösungen rund um Katastrophenmedizin und Katastrophenmanagement.

Internationale Zusammenarbeit – als wissenschaftliche Fachgesellschaft pflegen wir nationale und internationale Kooperationen und Partnerschaften.

PAG Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)

Das Thema wird immer aktueller und eine bundesweite Vernetzung ist sinnvoll. Ein erstes Treffen ist Anfang 2026 geplant

Die Projektarbeitsgruppe Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) befasst sich mit der Rolle, den Aufgaben und der Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Kontext von Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen.

Sie versteht sich als interdisziplinäre Plattform für Fachkräfte aus dem ÖGD, der Katastrophenmedizin, dem Bevölkerungsschutz, der Notfallplanung sowie angrenzenden Bereichen, um die Schnittstellen zwischen Public Health, Gefahrenabwehr und Gesundheitsvorsorge zu stärken. Ziel ist es, die Einbindung des ÖGD in katastrophenmedizinische Strukturen zu optimieren und seine Bedeutung im Krisenmanagement strategisch weiterzuentwickeln.

Ziele der Projektarbeitsgruppe

  • Stärkung und klare Positionierung des ÖGD im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen ÖGD, Rettungsdienst, Krankenhäusern und Katastrophenschutzbehörden
  • Unterstützung resilienter Gesundheitsstrukturen auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Förderung evidenzbasierter Entscheidungsgrundlagen im Krisenfall
  • Weiterentwicklung präventiver und reaktiver Konzepte im Gesundheitskrisenmanagement

Zentrale Aufgaben

  • Analyse der bestehenden Strukturen und Aufgaben des ÖGD in Katastrophenlagen
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Strategien zur besseren Integration des ÖGD in Krisenstäbe
  • Erarbeitung von Leitlinien und Best-Practice-Modellen
  • Unterstützung der Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitenden des ÖGD im Bereich Katastrophenmedizin
  • Förderung des fachlichen Austauschs zwischen ÖGD und DGKM-Mitgliedern
  • Begleitung und Umsetzung von Projekten zur Stärkung des ÖGD im Bevölkerungsschutz

Die Projektarbeitsgruppe leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verzahnung von gesundheitlicher Gefahrenabwehr, Prävention und katastrophenmedizinischer Versorgung und trägt zur nachhaltigen Verbesserung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge in Ausnahmesituationen bei.

Sie steht allen Mitgliedern der DGKM sowie interessierten Fachpersonen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst offen, die sich aktiv an der Weiterentwicklung dieses Themenfeldes beteiligen möchten.

 

PAG Leiter: Kay Bultmann und Daniel Lauer

Kontakt: pag-oegd@dgkm.org

 

Deutsches Netzwerk Disaster Nursing

Nächstes Netzwerktreffen findet statt am:

Bei Interesse bitten wir Sie um eine Anmeldung über https://forms.office.com/r/DAsauNux71

PAG Disaster Nursing

Die Projektarbeitsgruppe Disaster Nursing der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) widmet sich der Stärkung, Weiterentwicklung und Sichtbarmachung der pflegerischen Kompetenz im Kontext von Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen.

Sie versteht sich als fachliche Plattform für Pflegefachpersonen, Lehrende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteurinnen und Akteure aus Notfallversorgung, Katastrophenschutz und Gesundheitswesen, die sich mit den besonderen Anforderungen pflegerischen Handelns in Ausnahmesituationen beschäftigen. Ziel ist es, das spezifische Berufsbild des Disaster Nursing in Deutschland zu definieren, zu etablieren und nachhaltig in bestehende Strukturen zu integrieren.

Ziele der Projektarbeitsgruppe

  • Stärkung der Rolle der Pflege im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
  • Entwicklung eines klaren Kompetenzprofils für Disaster Nurses
  • Förderung der Professionalisierung und Spezialisierung im Bereich disasterbezogener Pflege
  • Verbesserung der Qualität pflegerischer Versorgung in Krisensituationen
  • Etablierung nationaler Standards im Disaster Nursing

Zentrale Aufgaben

  • Entwicklung und Weiterentwicklung von Ausbildungs- und Fortbildungskonzepten im Bereich Disaster Nursing
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Leitlinien für pflegerisches Handeln in Katastrophenlagen
  • Unterstützung der Integration von Disaster Nursing in Pflegeausbildung und Studiengänge
  • Vernetzung mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Institutionen
  • Förderung wissenschaftlicher Projekte und Forschung im Bereich disasterbezogener Pflege
  • Organisation von Fachveranstaltungen, Workshops und Austauschformaten

Die Projektarbeitsgruppe trägt dazu bei, die strategische Bedeutung der Pflege im Krisenmanagement sichtbar zu machen und die Einsatzfähigkeit pflegerischer Strukturen im Bevölkerungsschutz nachhaltig zu stärken.

Sie ist offen für Mitglieder der DGKM sowie für externe Fachkräfte, die sich aktiv an der Weiterentwicklung des Themenfeldes Disaster Nursing beteiligen möchten.

 

PAG Leiter: André Solarek und Inga Hennig-Finke

Kontakt: pag-disasternursing@dgkm.org

Unsere Mission

Katastrophen sind unvorhersehbar – doch ihre Bewältigung darf nicht unvorbereitet sein. Als Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) ist es unsere Mission, die Strukturen und Strategien für medizinische Notfallversorgung im Katastrophenfall nachhaltig zu verbessern. Dabei denken wir interdisziplinär, handeln interprofessionell und vernetzen uns gezielt mit allen relevanten Akteuren im Bevölkerungsschutz – national wie international.

Unsere Fachgesellschaft entwickelt zukunftsorientierte Konzepte, die helfen, auch unter extremen Bedingungen rasch eine effektive und menschenwürdige Versorgung sicherzustellen. Ob bei Flut, Hitzewellen, Krieg, Terror, Pandemien oder Umweltkatastrophen: Wir engagieren uns mit Weitblick und Fachwissen, um Sichtung, Priorisierung und Rettung schnellstmöglich zu ermöglichen – mit dem Ziel, individuelle notfallmedizinische Versorgung wiederherzustellen.

Dazu arbeiten wir eng mit Institutionen wie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie mit zahlreichen humanitären Organisationen zusammen. Unsere Expertise fließt beratend in Praxis, Lehre und Forschung ein – für eine resiliente Gesellschaft in Zeiten wachsender globaler Herausforderungen.

Unser ThinkTank

Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) ist der interdisziplinäre Think Tank für die Weiterentwicklung von Katastrophenmedizin, -management und -bewältigung. Als interprofessionelle Instanz bündeln wir Expertise aus Medizin, Technik, Logistik, Psychosozialer Versorgung, öffentlichem Gesundheitswesen und weiteren relevanten Bereichen.

Unser Ziel: vorausschauende Strategien entwickeln, um im Katastrophenfall – ob Naturereignis, technisches Versagen oder menschliches Einwirken – effizient und strukturiert handeln zu können. Wir befassen uns mit der Herausforderung, bei Großschadenslagen mit tausenden Betroffenen verschiedenster Krankheits- oder Verletzungsmuster eine koordinierte Versorgung sicherzustellen. Dabei setzen wir auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und praxisnahe Formate: vom DGKM-Handbuch über innovative Sichtungsprojekte (wie PRIOR und BiA) bis hin zu CBRN-Expertisen, Konsensuskonferenzen und sicherheitsrelevanter Forschung.

Unser Think Tank steht für Austausch, Innovation und Kompetenz – weil im Ernstfall jede Sekunde zählt.