AG Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen)

Die Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutschland ist ein regionales Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Katastrophenschutz, Notfallmedizin, Rettungsdienst, Gesundheitswesen, Verwaltung und Hilfsorganisationen. Sie dient dem interdisziplinären Austausch, der fachlichen Weiterentwicklung sowie der Stärkung der katastrophenmedizinischen Strukturen in der Region.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz auf regionaler Ebene zu analysieren, Lösungsansätze zu diskutieren und den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Dabei werden sowohl medizinische als auch organisatorische, strukturelle und gesundheitspolitische Aspekte berücksichtigt. Die Mitglieder der AG sind als neutrale Experte vor Ort sehr angesehen.

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als offene Plattform für Mitglieder der DGKM sowie interessierte Fachkräfte, die zur Weiterentwicklung einer leistungsfähigen katastrophenmedizinischen Versorgung beitragen möchten.

AG Leiter sind Jens Schiffner und Albrecht Scheuermann

Kontakt: ag-mdt@dgkm.org

AG MANV-Register

Massenanfall von Verletzten (MANV) – Wissen, um besser zu handeln

Das MANV-Register unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. (DGKM) dient der systematischen Erfassung, Dokumentation und Auswertung von MANV-Ereignissen im deutschsprachigen Raum. Ziel ist es, aus realen Einsätzen zu lernen und wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung von Strukturen, Abläufen und Versorgungsstrategien in der Katastrophenmedizin zu gewinnen.

Warum ein MANV-Register?

Bei einem MANV stoßen Rettungsdienste, Kliniken und Einsatzleitungen oft an organisatorische und personelle Grenzen. Solche Ereignisse sind selten, aber jedes bietet wichtige Informationen, die helfen können, zukünftige Situationen besser zu bewältigen. Durch Ihre Meldung tragen Sie dazu bei, ein realistisches Bild der Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu zeichnen – und damit die medizinische Versorgung im Katastrophenfall nachhaltig zu verbessern.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Strukturierte Eingabe: Einfache und standardisierte Erfassung relevanter Einsatzdaten

Wissenschaftliche Auswertung: Analyse von Trends, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Wissenstransfer: Rückmeldungen und Empfehlungen für Einsatzorganisationen und Entscheider

Datenschutzkonform: Erhebung und Speicherung gemäß geltender Datenschutzrichtlinien

Wer kann mitmachen?

Alle Organisationen und Institutionen, die an MANV-Einsätzen beteiligt sind – z. B. Rettungsdienste, Feuerwehren, Behörden und Kommunen – sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen über das Register zu teilen. Auch historische Daten sollten, sofern vorhanden, verfügbar gemacht werden. Für alle wissenschaftlichen Themen soll der Abruf von Daten möglich sein.

AG-Leiter: Andreas Follmann und Tim Scheuerer

Kontakt: manv-register@dgkm.org

 

Aktuelle Entwicklungen

 Grundlagen Bevölkerungsschutz / Selbstvorsorge für Erwachsene (Online-Kurs)

 Grundlagen Bevölkerungsschutz / Selbstvorsorge für Kinder (Online-Kurs bzw. Präsenzkurs)

Kate – die Katastropheneule

Curriculum Katastrophenmedizin im Medizinstudium (Ansprechpartner Robert Wunderlich)

 

Aktuelle Veröffentlichungen

Lehre, Ausbildung und Konzepte für die Katastrophenmedizin

Die Arbeitsgemeinschaft Lehre, Ausbildung und Bildungskonzepte widmet sich der kontinuierlichen Weiterentwicklung, Qualitätssicherung und strategischen Ausrichtung der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Katastrophenmedizin und des Bevölkerungsschutzes.

In Katastrophenlagen entscheidet nicht allein die Technik – entscheidend ist die Ausbildung. Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. (DGKM) engagiert sich deshalb seit ihrer Gründung im Jahr 1980 für eine qualifizierte, praxisnahe und zukunftsorientierte Lehre in der Katastrophenmedizin. Die medizinische Versorgung im Ausnahmefall erfordert spezielles Fachwissen, interdisziplinäres Denken sowie eine trainierte und sichere Handlungsfähigkeit unter Extrembedingungen.

Warum Lehre in der Katastrophenmedizin unverzichtbar ist

Ob Pandemie, Massenanfall von Verletzten (MANV), Umweltkatastrophe oder CBRN-Lage – die komplexen Herausforderungen der modernen Notfall- und Krisenmedizin lassen sich nur durch systematische Vorbereitung bewältigen. Die DGKM entwickelt hierfür Lehr- und Ausbildungsformate, die theoretische Grundlagen eng mit praktischer Anwendung verknüpfen – für medizinisches Fachpersonal, Rettungsdienste, Behördenvertreter und Hilfsorganisationen gleichermaßen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der strukturellen Einbindung der Katastrophenmedizin in die curriculare Lehre. Die Arbeitsgemeinschaft hat Vorschläge erarbeitet, wie Medizinstudierende frühzeitig an die medizinische Versorgung in Katastrophensituationen herangeführt und auf mögliche spätere Einsätze vorbereitet werden können. Seit vielen Jahren setzt sich die DGKM dafür ein, dass diese Inhalte nicht nur punktuell als Wahlpflichtveranstaltungen, sondern flächendeckend in allen medizinischen Fakultäten verankert werden. Durch die Mitwirkung der DGKM wurde die Katastrophenmedizin bereits 2003 als verpflichtender Bestandteil des Medizinstudiums empfohlen (Curriculum in Zusammenarbeit mit BBK und BMI). DGKM-Mitglieder engagieren sich bis heute aktiv in der akademischen Lehre – von der Vermittlung medizinischer Grundlagen bis hin zu praxisnahen Fallbesprechungen und Simulationstrainings.

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als fachübergreifende Plattform für den Austausch zwischen Lehrenden, Ausbildungsverantwortlichen, Institutionen sowie Praktikerinnen und Praktikern aus Medizin, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Pflege, Verwaltung und Wissenschaft. Ziel ist die Entwicklung zukunftsfähiger, praxisorientierter und evidenzbasierter Bildungskonzepte sowie deren bundesweite Harmonisierung.

Ziele der Arbeitsgemeinschaft

  • Stärkung der katastrophenmedizinischen Kompetenz auf allen Ausbildungsstufen
  • Entwicklung moderner, interdisziplinärer und modularer Bildungskonzepte
  • Förderung didaktischer Innovationen und digitaler Lehrformate
  • Unterstützung der Standardisierung von Ausbildungsinhalten im Bevölkerungsschutz
  • Vernetzung von Ausbildungsinstitutionen, Fachgesellschaften und Akteur:innen im Bildungskontext

Zentrale Aufgaben

  • Erarbeitung und kontinuierliche Weiterentwicklung von Curricula für katastrophenmedizinische Aus- und Fortbildungen
  • Definition von Qualitätsstandards und Kompetenzprofilen sowie Entwicklung eines DGKM-Qualitätssiegels
  • Unterstützung der Integration katastrophenmedizinischer Inhalte in medizinische und gesundheitsbezogene Ausbildungsgänge
  • Konzeption, Umsetzung und Evaluation von Lehrveranstaltungen, Simulationstrainings und Übungsszenarien
  • Förderung wissenschaftlicher Arbeit im Bereich der Bildungsforschung zur Katastrophenmedizin
  • Beratung der DGKM bei bildungsstrategischen Fragestellungen

Die Arbeitsgemeinschaft leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Professionalisierung der katastrophenmedizinischen Lehre und zur nachhaltigen Qualifizierung von Einsatzkräften, medizinischem Personal und Entscheidungsträgern im Krisen- und Katastrophenfall.

Sie steht allen Mitgliedern der DGKM sowie externen Fachpersonen offen, die sich aktiv an der Weiterentwicklung einer modernen, qualitätsgesicherten katastrophenmedizinischen Ausbildung beteiligen möchten.

AG Leiter Alexandra Geckeler

Kontakt: ag-bildung@dgkm.org

 

 

AG Hauptstadt (Berlin-Brandenburg)

Die Arbeitsgemeinschaft Hauptstadt ist ein regionales Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Katastrophenschutz, Notfallmedizin, Rettungsdienst, Gesundheitswesen, Verwaltung und Hilfsorganisationen. Sie dient dem interdisziplinären Austausch, der fachlichen Weiterentwicklung sowie der Stärkung der katastrophenmedizinischen Strukturen in der Region.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz auf regionaler Ebene zu analysieren, Lösungsansätze zu diskutieren und den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis zu fördern. Dabei werden sowohl medizinische als auch organisatorische, strukturelle und gesundheitspolitische Aspekte berücksichtigt.

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als offene Plattform für Mitglieder der DGKM sowie interessierte Fachkräfte, die zur Weiterentwicklung einer leistungsfähigen katastrophenmedizinischen Versorgung beitragen möchten.

Der nächste Termin zur Besprechung der Neugründung findet statt am 30.01.206 in Berlin

AG Leiter Albrecht Scheuermann

Kontakt: ag-hauptstadt@dgkm.org

Aktuelle Schwerpunkte und Entwicklungen

Entwicklung von Handlungskonzepten

Wir erstellen und evaluieren Leitfäden und Empfehlungen für strukturelle, medizinische und organisatorische Maßnahmenketten im CBRN-Ereignisfall. Dabei arbeiten wir eng mit Behörden, Hilfsorganisationen und wissenschaftlichen Partnern zusammen. Meilensteine sind dabei die Entwicklung von Prior-CBRN, dem spezifischen Vorsichtungssystem, BiA-CBRN, als Orientierungshilfe spezifischer Betreuungsinhalte am Dekon-V Platz  und die Veröffentlichung der beiden Leitfäden für die präklinische Versorgung CBRN-kontaminierter Personen  sowie für die Vorbereitung von Kliniken auf CBRN-Ereignisse.

Beratung und Vernetzung

Unsere Mitglieder beraten Politik, Behörden, Einsatzorganisationen und Kliniken zur Vorbereitung auf CBRN-Lagen. – sei es im Rahmen von Übungen, Risikoanalysen oder Strategieentwicklungen. Die Netzwerkbildung in nationalem und internationalem Umfeld sorgt dafür, dass handelnde zivile aber auch militärische Akteure erkannt, beteiligt und so Erkenntnisse breit vernetzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden können. In unseren Projektarbeiten profitieren wir von Experten getragenen Fähigkeiten, dabei sind auch  Persönlichkeiten herzlich willkommen, die nicht der DGKM angehören. Ein weiterer Meilenstein hier ist die aktuelle Initiative der DGKM zur Gründung eines Deutschen Netzwerk für den gesundheitlichen CBRN-Schutz, welche ab 2026 starten wird.

Einladung zum virtuellen Gründungstreffen am 20.01.2026 um 19 Uhr

 

Praxisnahe Aus- und Fortbildung

In Seminaren wie „CBRN-Basisseminar für Einsatzkräfte“ oder „Grundlagen medizinischer Versorgung am Dekan-V Platz“ oder „Vorbereitung von Krankenhäuser auf CBRN-Lagen“ bereiten wir medizinisches Fachpersonal und Einsatzkräfte auf den Einsatz unter biologischer oder chemischer Gefährdung vor – realitätsnah, evidenzbasiert und didaktisch fundiert. Ziel ist das sichere Arbeiten mit kontaminierten Patienten unter erschwerten Bedingungen.

Die nächsten geplanten Seminare sind

  • 21 +22.02.2026 CBRN-Basisseminar für Einsatzkräfte (Ort: Mainz)
  • Juli Vortragsreihe: CBRN Wissenschaft (online)
  • 10.2026 Rettungsdienstliches Einsatzmanagement in CBRN-Lagen (Ort: Charité Berlin)

 

Forschung und Entwicklungsarbeit

Die DGKM beteiligt sich an innovativen Projekten und Konsensusprozessen zur Verbesserung des präventiven und reaktiven Risiko- und Krisenmanagements.  Frühwarnung, Schutz und Reaktion bei CBRN-Ereignissen anwendbar ist.

 

Übersicht über aktuelle Leitfäden, Checklisten und Taschenkarten:

 

CBRN-Schutz in der Katastrophenmedizin Kompetenz. Vorsorge. Sicherheit

Die Risiken durch chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrenlagen -kurz: CBRN-Lagen- sind komplex, dynamisch und mit wesentlichen Veränderungen der Versorgungsketten im Ereignisfall verbunden. Ob Industrieunfall, Verkehrsunfall als eher Alltagslagen, bei Ausbruch von Infektionserkrankungen, bei gezieltem Anschlag oder einem Einsatz von Kriegswaffen: Akute Gefährdungen von Menschen, Tieren Sachwerten und der Umwelt aber auch für Einsatzkräfte und Einsatzablauf zur Gefahrenabwehr bestehen z.B. durch die Wirkmechanismen der freigesetzten Agenzien durch Kontaminationsverschleppung in besonders Maße. Daher bedarf es spezieller Konzepte zur Einsatzkräftesicherheit, zur Einsatzablaufsicherheit und natürlich zur Resilienzsteigerung im ganzheitlichen gesundheitlichen Bevölkerungsschutz, zu dem auch der Selbstschutz der Bevölkerung zählt.

Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. (DGKM) bündelt seit über vier Jahrzehnten interdisziplinäres Know-how zur Bewältigung CBRN-Lagen in einer eigens dafür eingerichteten Arbeitsgemeinschaft, unserer „AG-medizinischer CBRN-Schutz“. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft verstehen wir den CBRN-Schutz jedoch nicht als Spezialthema, sondern als Bestandteil unterprofessioneller und interdisziplinärer moderner Katastrophenvorsorge im Rahmen der Katastrophenmedizin.

Unsere Schwerpunkte im Bereich CBRN

  • Entwicklung von Handlungskonzepten
  • Beratung und Vernetzung
  • Praxisnahe Aus- und Fortbildung
  • Forschung und Entwicklungsarbeit

Warum CBRN-Kompetenz heute wichtiger denn je ist

Die Realität zeigt: Akzidentelle Ereignisse wie Unfälle mit Gefahrstoffen sind alltäglich. Dennoch stehen diese Ereignisse nicht im Fokus der Öffentlichkeit oder von Einsatzkräften, weil die besonderen Auswirkungen und Herausforderungen von Einsätzen, auch im Rahmen von individualmedizinischen Einsätzen im Rettungsdienst entweder nicht bekannt sind, oder aber im Wesentlichen den Feuerwehren zur Arbeit im kontaminierten Einsatzumfeld überlassen werden, wobei nur von Berufsfeuerwehren auch Rettungsdienstpersonal eingesetzt werden satt, wenn diese sich im Rettungsdienst beteiligen. Kommt es aber zu einer Vielzahl CBRN-kontaminierter Personen (CBRN-MANV) ist es wahrscheinlich, dass medizinisch geschultes Personal von Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (Katastrophen- und Zivilschutz) außerhalb der Feuerwehren gebraucht wird. Fast tägliche Befassung mit Kriegswaffenfunden der vergangenen Kriege in Deutschland, der Ukraine-Krieg, die COVID-19-Pandemie und zunehmende Angriffe auf kritische Infrastrukturen verdeutlichen, wie notwendig Resilienzsteigerung, lageangepasste Konzeptentwicklung und qualifizierte Einsatz- und Führungskräfte gebraucht werden.

Unsere Mission: Vorsorge statt Verdrängung

Die DGKM engagiert sich dafür, dass der medizinische CBRN-Schutz nicht in Nischen verschwindet, sondern als tragfähige Fähigkeit im gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes verankert wird. Durch wissenschaftliche Arbeit, praktische Ausbildung und gesellschaftliche Aufklärung leisten wir einen entscheidenden Beitrag dafür.

AG Leitung: Jürgen Schreiber und Prof. Dr. med. Dirk Steinritz

Erreichbarkeit: ag-cbrn@dgkm.org

Netzwerk Disaster Nursing

Das nächste Treffen findet statt am: 12.02.2026

Ihr möchtet dabei sein? Dann schreibt eine Mail an ag-disasternursing@dgkm.org  – die beiden PAG-Leiter Inga und André melden sich dann bei euch!

 

#disasterexperience am 30.08.2025 im TCRH Mosbach – Katastrophenmedizin live erleben

Bist du bereit?
…bereit, etwas völlig Neues zu erleben?
Katastrophen sind selten – zum Glück. Das hier ist keine Übung, das ist deine #disasterexperience. Erlebe einen Tag lang, was Katastrophenmedizin wirklich ist. Gemeinsam mit vielen erfahrenen ExptertInnen wollen wir die Katastrophe erlebbar machen.
30. August 2025
Im Trainingscenter Retten + Helfen, Mosbach (Baden-Württemberg)
Tauche ein in neue Methoden, etablierte Standards und bewältige die besonderen
Herausforderungen verschiedener Einsatzszenarien gemeinsam im Team.
Der aktuelle geplante Ablauf sieht wie folgt aus:
Anreise bis 9 Uhr (Bretzelfrühstück)
9-9:30 Uhr Begrüßung, Vorstellung Programm, Vorstellung DGKM und TCRH, Gruppeneinteilung
9:45 Uhr Start Runde 1 (90 Min)
11:15 Uhr Start Runde 2 (90 Min)
12:45 – 13:30 Uhr Mittagessen
13:30 – 15:00 Uhr Runde 3 (90 Min)
15:00-15:30 Uhr Kaffee und Kuchen
15:30-17:00 Uhr Runde 4 (90 Minuten)
17/17:15 Uhr gemeinsame Abschlussrunde / erstes Feedback
 
Maximale TN: 40 / 4 Gruppe á 10 Personen
4 Stationen a 60-90 Minuten / die Gruppen gehen gemeinsam nacheinander zu allen Stationen

Station 1: Triage-Übung – es werden die Grundlagen der Triage besprochen und zwei Durchgänge – mal mit und einmal ohne Hilfsmittel zur Triage durchgeführt und dann die Vor- und Nachteile dazu besprochen.

 

Station 2: Rettung unter erschwerten Bedingungen mit @Fire und dem BRH: Zuerst wird eine Suche und Rettung unter erschwerten Bedingungen gezeigt und erklärt. Danach werden an verschiedenen Praxisstationen Skilltrainings zu z.B. TQ-Anlage, Schienen mit Hilfsmaterial (out of the box), Rettung mittels Spineboard aus den Trümmern (CAVE: hierzu wird entsprechende PSA benötigt!) und auch mal als Verstecktperson bei einer Hundesuche angeboten.

Station 3: Arbeiten auf einer Kontaminiertenablage in einem Dekonplatz  – hier wird das An- und Ausziehen und das Arbeiten mit Schutzanzügen geübt und ein Grundwissen aus dem Bereich CBRN vermittelt

Station 4: Taktische Eigensicherung mit der HEAT-Academy (Theorie und Praxis)

Ein bisschen „out of the box“ Denken und den Eigenschutz im Auge behalten mit Mario Pröhl und Team.

 

Kosten: 300 € pro Person / für DGKM-Mitglieder und Studenten gibt es einen ermäßigten Preis (250 €)

Eine Anmeldung ist ab sofort unter dem folgenden Link möglich: https://forms.office.com/r/Fhi2mhXS2i

Tauche ein in neue Methoden, etablierte Standards und bewältigen die besonderen Herausforderungen verschiedener Einsatzszenarien gemeinsam im Team.

Zielgruppe sind alle Katastrophenschützer aus dem medizinischen Versorgungsbereich, Kliniker und alle sonstigen Interessierten (allerdings solltet ihr mind. eine Sanitätsausbildung haben und über entsprechende PSA verfügen, um an diesem Tag teilnehmen zu können).

Begleitung und Unterstützung von KatMed-Seminaren in Leipzig und bei Landeskatastrophenschutzübungen

Herz-Kreislauf-Stillstand, Frakturen, schwierige Rettungssituationen in einem Schacht oder mittels Drehleiter auf einem Fabrikdach zu erreichen … schließlich auch ein Massenanfall mit vielen traumatisch Verletzten, alles zum Glück nur Übungsszenarien an denen sich Studierende des 7. Semesters Humanmedizin der Universität Leipzig dieser Tage beschäftigen. An 9 Praxisstationen trainiert der ASB im Auftrag der Universität, gemeinsam mit der örtlichen Berufsfeuerwehr und der Johanniter-Akademie die Studierenden in notfallmedizinischen Szenarien, begleitet von erfahrenen Hochschullehrern, welche die ärztliche Leitung wahrnehmen.

Bei den Studierenden gilt die Veranstaltung schon seit Jahren als Höhepunkt des Medizinstudiums an der Universität Leipzig. Sie schätzen bei diesem praxisorientierten Lernen (POL) besonders den Praxisbezug und die erlebten Ausnahmesituationen, in welche sie eingeführt werden und sich dann in den Rollen als Notfallsanitäter oder Notarzt beweisen müssen.

„Wir organisieren das Praxistraining nun bereits im 19. Jahr und wollen damit wertvolles Wissen und Erfahrungen vermitteln, letztlich die Studierenden aber auch für den späteren Einsatz als Notarzt begeistern.“ mein Albrecht Scheuermann, organisatorischer Leiter des Praxistrainings. „Als Mitglied des DGKM-Präsidiums liegt mir natürlich der katastrophenmedizinische Aspekt besonders am Herzen. Insofern freue ich mich, dass wir inzwischen die MANV-Station mit in das Training integrieren und den Studierenden die Sichtung und priorisierte Behandlung praxisnahe vermitteln können.“ meint Scheuermann.

Die Studierenden evaluieren das Praxistraining jedenfalls bisher immer mit Bestnoten und wünschen sich wenn irgend möglich ein noch umfangreicheres Zeitfenster dafür. Eine Empfehlung ggf. auch an anderen Universitäten bundesweit ähnliches zu organisieren.? Rückfragen dazu werden immer gern beantwortet.